Springe zum Inhalt

Valley of Butterflies

Langes Ausschlafen, Frühstück – und heute erst danach der Pool. Langes Trödeln am und im Pool, ein frischer Orangensaft und Sonnen auf der Matratze im Wasser. Gegen 1 erst fuhren wir los zum Schmetterlingstal.

Eine schöne Fahrt hatten wir bis zum Tal. Wir suchten Pinienkerne und haben tolle Zapfen als Deko geerntet und wir genossen die Fahrt.

Das Schmetterlingstal war beeindruckend. Gefühlte Millionen von Butterflies saßen an den Steinen und den Orientalischen Amberbäumen. Sie sind grau mit schwarzen Streifen. Wenn sie jedoch losfliegen sieht man den roten Rest der Flügel. Wir hatten eine schöne Wanderung im Schatten der Bäume, am Bachlauf einer Quelle nach ganz oben und zwischen vielen kleinen flatternden und ruhenden Schmetterlingen.

Neben den üblichen „spanischen Flaggen“ – die Falter aus der Familie der Bärenspinner haben wir noch zwei weitere, sogar deutlich größere Falter gesehen.

Es sind sehr seltene Arten, die es nur an wenigen Orten der Welt gibt und im September fliegen sie wieder weg und verteilen sich auf der ganzen Insel.  Das Tal dient nur für die Paarung. In dieser Zeit ernähren sie sich nicht. Deshalb ruhen sie sich viel aus, um sich nachts zu paaren. Und sie dürfen nicht aufgescheucht werden, da sie dabei unter Schock sterben können oder gegen andere Steine fliegen könnten und auch dadurch sterben.

Nach dem Tal fuhren wir zwei Kilometer weiter zur Straußen-Farm. Dort wird rund um die Strauße geworben und sogar mit Kängurus. Vor allem aber auch, dass man dort viele Gerichte mit Straußenfleisch bekommen kann. Da die Werbung voll aufs Kulinarische aus war, war unsere Vorstellung von dem was kommt, etwas verschwommen. Un waren zunächst verblüfft, dass wir  7 Euro Eintritt zahlen mussten.

Es stellte sich heraus, dass es eher so ein kleiner Tierpark war. Ja, Strauße waren da, auch zwei Kängurus, die jedoch faul in der Ecke lagen. Auch gab es zwei Kamele, ansonsten vor allem Wildschweine, Ziegen, Schafe, Hühner…  Alles in allem in einem sehr einfachen Zustand, alles etwas hausbacken.

Das „Restaurant“ war mehr ein Imbiss. Die ausgeschriebenen Dinge auf der Karte, wie Straußensteak, gab es nicht, nur den Burger mit Straußenklopse. Die dazu aufgeschwatzten Pommes waren eklig fettig und weich und auch den frischgepressten Lemonsaft gab es nicht. Das erfuhren wir aber erst, als sie uns die „homemade Lemonade“ dafür hingestellt hatte. Also dann doch lieber frischen Orangensaft.

Alles in allem war das Ganze einfach viel zu teuer für das, was so geboten wurde.

Wir waren fast an der Westküste. Also fuhren wir an den Strand und hopsten in dieses herrliche Wasser. Recht warm, wellig und mit meinen Wasserschuhen kam ich gut an dem Steinstrand rein.

Wir fuhren danach heim, hopsten noch in den Pool und vertrullerten den Abend im und vor dem Zimmer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.