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Auf nach Rhodos!

Der erste Urlaub von meinem neuen Wohnsitz aus!

Es ist etwas ungewohnt. Ich habe eine Lichtschaltung regelmäßig – unregelmäßig programmiert, Mein Nachbar wird die wichtigsten Pflanzen gießen. Ich hoffe, dass ich alles gut vorbereitet habe.

In reichlich einer Stunde sind wir in Berlin, Luiz fahrt uns nach Tegel. Wir sind überpünktlich und haben Zeit für die Abgabe von Koffern und die Sicherheitskontrolle.

Groß war die Angst, dass der Flieger Probleme bereitet. Die Nacht vorher hat Ryanair gestreikt. Aber wir fliegen mit Laudamotion. Alles im grünen Bereich!

Der Flug geht schneller als gedacht. 3:15 Stunden, ich stöbere mich durch den Reiseführer. Es wird viel geben, was wir uns anschauen können. Es gibt tolle Badebuchten und vor allem Sommerwetter!

Unser Flieger ist oberminimalistisch. Keine Steckdosen, keine Ablagenetze, keine Monitore - auch nicht im Deckenbereich, keine Fußabstelle, sehr schmale und enge Sitze – man spart was man nur kann. Ich habe mich vorbereitet und für uns Reiseproviant mitgenommen. Ein Käffchen haben wir uns gegönnt. Und da wir am Gang saßen, gab’s auch kein Problem, die reichlich drei Stunden zu überstehen.

Ankunft und Gepäck ging fix. Die Wärme erschlug uns fast. Aber es ging ja ein laues Lüftchen. Also alles okay.

Ein junger Mann sprach mich an – wir standen auf seiner Liste. Wie kommen die nur drauf, dass sie die richtigen Leute erkennen?

Unser Bus stand vor dem Flughafengebäude und gleich ging’s los. Wir fuhren auf dem kürzesten Weg nach Faliraki und unser Hotel wurde nach einer kleinen Hotelrundfahrt als Viertes angefahren.

Olá! Das war ja mal wirklich schick! Sehr gediegen und nach diesen vorherigen Riesenkloppern von Hotels  recht klein und edel gebaut. Die Poolbardame empfing uns und erklärte alles. Wir bekamen ein Zimmer oberhalb des Pools mit Blick von der Terrasse bis zum Meer und in die Berge. Alles großzügig und wirklich sehr sauber gebaut mit edlen Materialien. Das Bett ist mindestens zwei Meter breit, das Bad ist mit Duschwanne. Alles superschick.

Schnell hopsten wir noch in den Pool und gingen dann auf eine Empfehlung hin ins nahe gelegene „Bridges“ zum Abendessen.

Dort gab’s guten Imiglykos, leckeres Essen und einige Pannen. Der Kellner war total überfordert, obwohl kaum über 25 Gäste da waren. Es dauerte ewig, bis er die Bestellung überhaupt erst mal aufnahm, beim Nachordern von Tsatsiki vergaß er es einfach mal und brachte es erst fast am Ende des Essens nach nochmaliger Aufforderung.

Die zweite Karaffe Wein war dann auch noch der falsche Wein, aber er tauschte schnell aus.

Ansonsten war´s nett, wir saßen den ganzen Abend, bekamen noch einen Ouzo und fielen kurz vor Mitternacht todmüde ins Bett. Die Betten sind übrigens richtig edel, vor allem angenehm weich oder besser anschmiegsam.

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